Unsere Ausbildung beim Brandenburgischen Ju-Jutsu Verband e.V (BJJV) fand an drei Wochenenden statt. Wir haben ganz schön geschwitzt, hatten eine Menge Spaß dabei und haben sehr viel gelernt. Es ist eben etwas anderes, intensiv in aufeinanderfolgenden Lehreinheiten von Theorie und Praxis kontinuierlich über ein ganzes Wochenende gefordert zu sein, als an einem normalen Landeslehrgang teilzunehmen. Auf diese Weise stellt sich auch beim müdesten „Ju-Jutsuka“ irgendwann der Lernerfolg ein. Danke, Heiko!

Heiko Schwarz, immer gut gelaunt, hat uns viel abverlangt, war sich aber nie zu schade, alles vor- und mitzumachen. Als Referent-Bildung des Brandenburgischen Ju-Jutsu Verbandes war er für unsere Ausbildung zuständig.

Er hat an drei Wochenenden im September, Oktober und November immer noch Zeit gefunden, uns über das geforderte Curriculum hinaus zusätzliche, sehr praxisorientierte Selbstverteidigungstechniken aus dem Polizeispektrum beizubringen. Die Ausbildung fand also nicht umsonst beim PSV Frankfurt (Oder) in einer Dienststelle der Bundespolizei statt. Sie hat uns wirklich weitergebracht.

Wir wollten alle eine Trainer-C-Lizenz-Ju-Jutsu für den sportartspezifischen Teil des Bereichs Breitensport. Der Jüngste von uns war 19, der Älteste 56 Jahre alt. Eine super Gruppe. Wir alle brachten unsere eigenen Erfahrungen in den zahlreichen Gruppenarbeiten und praktischen Übungen im Unterricht ein, wovon jeweils die Anderen profitieren konnten.

Unsere Anreise für Teil 1 bis 3 erfolgte jeweils bis 16:30 Uhr am Freitag. Beginn der Ausbildung war immer 17:00 Uhr. Die Ausbildung endete meistens sonntags 15:30 Uhr.

Der Lehrplan der Ausbildung setzte sich aus Lehreinheiten von Theorie und Praxis zusammen, die sich grundsätzlich abwechselten. Themen wie Didaktik, Anlegen einer Übungseinheit aber auch praktische Hinweise zum Umgang mit gruppendynamischen Prozessen und der Rolle des Trainers waren Inhalt genau wie die Grundtechniken aus den Programmen 5. bis 3. Kyu, die unterschiedlichsten Organisationsformen und Methoden der Ausbildung. Wir haben alles ausprobiert, erlernt und geübt und das alles sehr praxisnah.

Die im Verhältnis zu Angebot und Leistung sehr günstige Lehrgangsgebühr von 275,- € je Teilnehmer beinhaltete alle Kosten der Logistik des Lehrgangs und der eingesetzten Referenten. Für die Verpflegung war selbst zu sorgen. Dies war aber kein Problem, da es genügend geeignete Angebote vor Ort gab. Insbesondere die Kantine in der Dienststelle der Bundespolizei war gut aufgestellt und an allen Wochenenden für uns geöffnet. Darüber hinaus gab die Möglichkeit der Teeküchennutzung in den Unterkünften.

Die eigentliche Prüfung war schließlich am 10.12.2016 in Basdorf.

Es war eine wirklich gute Ausbildung, die wir Teilnehmer alle weiterempfehlen können.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Wiedersehen bei der nächsten Fortbildung.

Text: Oliver Junker

Bilder: Heiko Schwarz